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Es gibt 1000 gute Gründe dafür nicht bei Mc Donalds zu arbeitern.

Und genau drei dafür:

 Es ist der einzige Laden in Wedel, bei dem man sich online bewerben kann und ich hatte echt keine Lust die Stadt nach irgendwelchen ähnlich sinnfreien Jobs zu durchkämmen nur, damit ich nich diese wahnsinnig hässlichen Klamotten tragen muss (btw. NEIN, wir müssen NICHT diese Hütchen tragen).

 Es gibt Kaffe en masse.

Es ist politisch inkorrekt, meine Antifafreunde, Punks und Stricher waren schockiert.

Im übrigen ist es “nicht ganz so schlimm”, wie man es sich vorstellt. Also ja - wenn Leute reinkommen, die man kennt möchte man sich am liebsten ducken und unter der Theke verstecken und jah, jedes mal, wenn man den Laden betritt und einem dieser Geruch entgegenkommt, möchte man brechen, aber sonst. Passt. Kollegen sind spitze, Das System an sich ist Idiotensicher, du kannst keine Gläser kaputt machen, nichts umschmeißen oder falsch eingeben. Das Problem bei MC Donalds sind die Gäste. Einige scheinen an Wahrnehmungsstörungen zu leiden:

 “Cola, Fanta, Sprite?”                                                             “Ja, Ketchup”

Andere an Minderwertigkeitskomplexen

 “Pass auf mein Schatz, wenn du in der Schule schlecht bist, landest du hier”                                                                  “Soso, ich hab Abitur, was haben Sie?!”

Wiederum andere… keine Ahnung:                                        

“Darf ich dich ficken?”                                                      “Nein, aber mein Schichtführer sagt ich darf dich rausschmeißen”

Oder sie können nicht zählen: “zwei 9er Chichen Mc Nuggets bitte” “Da mach ich ihnen n 20er drauß, ist billiger und so” “20 Nuggets? Mein Gott, wer soll denn die alle essen?”

Das Liebste sind aber die, die kein Englisch können. Wenn ne Oma bei dir 6 Schicken Mc Schnuggels bestellt ist das noch irgendwie Süß. Aber wenn n Anzug Typ mitte 20 einen [Bik Toastie Backon mit Frenz Friiiiiis] will, ist das bitter. Junge Menschen, die nicht mal Fastfoodenglisch können gibt es viele. Und wenn ich Schicht hab wimmelt es nur so vor jungen Mensche ohne Schulabschluss.

De Facto leig das Restaurant in einem Industriegebiet. Blöderweise ist 100 Meter weiter das MAXX. Also das MAXX in Wedel. Keine Sorge, wenn ihrs nicht kennt bedeutet das nur das ihr Ansatzwqeise Geschmack habt. Großraumdisco. Gehen nur spasten hin. Persilweiß gekleidete Typen mit goldkettchen behängten Ischen denen die Cheeseburger in Form von Speckrollen über dem Blinblinggürtel hervorquellen. Ich weiß wovon ich rede, ich war einmal drin. Nach 2 Stunden weißt du nicht mehr, ob das eigentlich die ganze Zeit dasselbe Lied oder nur derselbe Beat ist und ob dich die ganze Zeit ein und der Selbe Kerl angräbt oder ob das scholn 10 verschiedene auf die gleiche, dämliche Tour versucht haben. Alldes wird zu neu Einheitsbrei, der Kopf schwirrt, die Getränke sind teuer. Du bist nett zu dem Typen damit er dir eins ausgibt, du gehst nachhause, wachst auf, hast nen fetten Kater und einen Ohrwsurm von RihannascooterjayzkanyewestundsoBEAT. In letzter Zeit verkleiden sich die Maxxgänger gerne als Alternative und hören Billy Talent, Die Ärzte und Arctic Monkeys. So. Indieboy, anfang zwanzig, total voll steuert meine Kasse an. Guckt mich an,guckt die Kasse an, guckt mich an:                     “KAAANN ICH SCHOHOON BESTELLEN?!”. redet als wär ich scherhörig. 5 Hurricanebändchen am Handgelenk, da ist jemand aber ordentlich Scene. Hässliche Schuhe. “Nein, aber du kannst die Klappe halten, damit ich die Bestellung fertig machen kann”. Um 23 Uhr hab ich keinen Bock mehr auf Nettsein, vor allem nicht, wenn ich selbst noch weggehen will und die Herren dafürr sorgen, dass ich vorher noch 87 Tabletts wischen muss. Ich geh Samstag abends auch nicht zum MC. Ich trink Gin Tonic, kein Mensch braucht Cheeseburger. Außerdem war Reeperbahnfestival. Und ich verpasste grad White Rose Movement.                                                                  “MMMH OKAY”                                                                                     Mittlerweile peil ich, dass die Indieschicksen, die mich die ganze Zeit so abfällig anstarren zu ihm gehören.

 “Den Ketchup nicht vergessen”

ALTER! Wie ich das hasse. Da würdest du schwören, dass du die olle in jeder Diskussion um…so was wie…keine Ahnung,… Demokratieentwicklung und Sonderweg der Türkei sowie ihr Anspruch auf den EU Beitritt in Grdund und Boden diskutieren könntest und die erinnert dich an den Ketchup. Wo du gerade nach ihm greifst. Sorry, ich kann nicht zaubern. Indietyp steht mittlerweile vorne, ich will ihn schlagen. Er hält mich scheinbar immer noch für vollkommen stulle, betont jede Silbe. Der Herr möchte einen TS, ein paar Chickenburger blabla, braucht aber 3 Minuten um zu bestellen. Ich frage mich, ob und wenn ja welche Drogen er konsumiert und warte. “Oh-KEH DER TEEE EEES DAUHERT NOOOCH EIN WEEEEENIG IIICH BRIIING IIIIHN DIIIR ZUUUM TIIIHISCH” !!! Er. Blick auf mein Handgelenk. “Oh wow du warst auf dem Melt”. Ja war ich. Und nun? Ich weiß, das mein Musikgeschmack höchstwahrscheinlich besser ist als deiner. Sonst wärst ja jetzt auch nicht hier sondern in Hamburg, ne? “cool” Ja. Plötzlich kann er normal reden. Ich will ihn trotzdem schlagen. 5 Styler hinter ihm. Sind mir gerade sympathischer. Theater geht weiter. Handynummer fürn Euro? Eher nicht. Kommst nacher mit uns mit ins MÄÄX. Nein. Kriegen wir was umsonst. W00t?! 0bvi0usly you n0t know many masterpeople. Fo´ Sure´!

Als ich nach 5 Minuten den Burger zum Indieboy bringen will pennt die Hälfte seiner Leute: Eine der Ischen bemalt mit dem Ketchup ihr Tablett. Psychedelische Muster, die sie vermutlich fotografieren und auf ihrem Deviant Art Account hochladen wird. Keine Ahnung, ich konsumiere Alkohol und Substanzen in Massen, aber um 23 Uhr bin ich nicht mal im Ansatz so zu. Und das ich grad bei der Arbeit war, will nichts heißen. Betrunken geht die Zeit da wesendlich schneller rum und die Gäste sind auch viel witziger. Nur 23 Uhr Absturz? Gabs einmal, da war Abi fertig, da haben wir um 12 Uhr angefangen und um 01 Uhr lag ich sternhagelvoll und komplett dicht bei uns auf dem Gelände der Katholischen Kirche auf dem Rasen und dachte mir, dass dieser Gotttyp schon ganz o.k. ist. Ich stell mich also vor die Runde “WER KRIEGT DEN T S?”. Typ will ihn entgegennehmen, Indieboy schreckt aus seinem Schlaf auf, erkennt die Situation und reagiert blitzschnell: “Der heißt aber Martin” ?????!                                                                             Na dann.                                                                        Keine Ahnung.                                                                   Ich fands zum schreien.

30.9.09 08:44


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rührend. kitschig wie marzipan.

Ich: Jaja ne freundin von mir hat auchn bauchgefühl dass ich mal glücklich sein werde und kinder kriege
Amir: klar, mit mir.
Ich: ne du würdest ja allein schon die namen blöd finden
Amir: kommt drauf an inwiefern ich dich noch umerziehen kann. Ich: pff. wenn’s n Junge wird kauf ich ihm Röhen, und zwing ihn zu nem übertriebenen haarschnitt…so dass ihn alle ausla, prügeln und weiß Gott
Amir: würdest du nicht wirklich oder?
Ich: klar
Amir: ne, das sagst du nur damit ich mir keine hoffnungen mache Ich: Oh und zum instrumente lernen würd ich ihn zwingen
Amir: ja instrumente sowieso: klavier oder so
Ich: ne gitarre. danach klavier oder saxophon
Amir: ne saxophon ist zu stereotyp für den jazz-homo
Ich: haha alter du redest grad über meinen kleinen bruder
Amir: hey, du hast doch nix gegen schwule oder?
Ich: aber du warst doch gegen jakob und hannah? vor allem gegen jakob weil schwul
Amir: hannah? hannah ist der schönste name den ich kenne, bestes Mädchen der Welt.
Ich: jaaa
Amir: jakob ist aber schwul
Ich: ja wird ja auch schwul wegen saxophon. also passt.
Amir: mh. oder dem schwulen onkel?
Ich: Mein armer Bruder…
....
also haben wir dann ne tolle tochter namens hannah und einen schwulen jazztypen namens jakob
Amir: siehste.
Ich: du willst schwule Kinder mit mir?
Amir: jo

perfekt :]
4.2.09 20:06


Konsequenzen

I.:
woha, meine beine nerven mich
babygrill:
abhacken
führt kein weg dran vorbei
und hinterher sowieso nich
10.1.09 05:13


Nico: ich werd irgendwann einfach alle niederschießen
I.: ok
Nico: und  quentin tarantino wird mein durchgeknalltes leben verfilmen und der soundtrack wird so geil ich will das während der szene wo ich durch die stadt geh und alle abknall the ocean von led zeppelin läuft.. das wär so locker.. und ich tanz dabei so n bischen.. un fuchtel so mit der desert eagle.50 voll lässig rum das wird so die schlüsselszene des films denk ich mal ich werd dem mal n drehbuch schicken und am ende.. wenn ich alle ausser dir umgebracht hab.. kommt voll der romantische kuss... patrick wolf - wind in the wires.. ich steig in so n segelflugzeug.. und flieg weg.. aufm heimweg siehst du wie das flugzeug an so nem felsen zerschellt und meine gliedmaßen an so nem hügel so kleben das die die worte... hm... cellardoor oder so.. legen.. oder the end oder sowas lässiges
wenn du ne coole idee hast sag bescheid.. hab erst so 2 bis 3 minuten film material.. obwohl man die szene wo ich alle abknall ruhig so 30 min machen könnte.. aber so ohne ton von der umgebung nur the ocean das wär so oberfett
I.: ist bestimmt auch wichtig wies dazu gekommen is
Nico:
und man sieht immer meine fresse sich so voll aggro bewegen weil ich ja auch nur fluche und alle voll anschrei während ich die exekutiere.. un man hört nur so die musik un sieht so nen irren.. das wär ulta fett ja so anfangsszene.. ich sitz hier am dampfen.. un dann stehn ich auf steh vorm spiegel.. so voll... hm nja.. un dann "ey..ich weiß endlich was meine bestimmung is: ich knall alle ab".. un dann setzt glasgow kiss von john petrucci ein.. und ich geh mir voll die wummen un alles kaufen.. un immer wieder passiert was lustiges was mit kiffen zu tun hat.. so für die quote und ich will auch so kinder, senioren und schwangere frauen, und nigger und alle randgruppen erschießen.. das gabs voll noch nie innem film

sind kinder randgruppen?

ich hör grad the ocean.. das würd echt sooo genial passen
  aaaalter
also pass auf.. um die kreativität anzuregen.. ich renn also durch die stadt und knall alle ab.. bis dann bei 2:14min. so ne ruhige stelle kommt.. da stehn dann die ganzen minderheiten vor mir.. nigger, krüppel, schwangere.. un gucken depri.. bei 2:37 setzt das wieder ein.. ich guck so in die kamera, lächel locker und werf ne handgranate in die horde von minderheiten und tanz locker wweeiter während dem solo leg ich so ne bombe in das uno gebäude.. und zieh so ne linie schwarzpulver da lang und auch am tanzen... und am höhepunkt von dem solo.. bei 3:55 fliegt der ganze scheiß´in die luft danach is das alles nur noch so verworren und ich wühl mich so durch den berg von trümmern und such nach überlebenden, die ich dann auch töte nja.. ichj will nich so viel vorwegnehmen, sorry jetz denk mal nich an sowas. halt dir das was ich geschrieben hab während dem lied bitte vor augen.. auch die stellen die ich rausgehoben hab.. sons zündet das nicht
und jetzt schließ die augen... und lass die vorstellung, welche ich dir eingegeben hab wirken

(oder so)
27.12.08 01:24


nichts gegen alles, aber



L: Thomas?
T: Ich bin derselben Meinung, wie Patricia
L: Aber die hat doch gar nix gesagt


Christoph: [Geschiunterricht, Schwan wird von Stasitypen mit einer Decke verfolgt]: " Ah ja da haben wir einen Kanidaten von wegen Republiksflucht in den imperialistischen Westen!
[Stasityp wickelt Schwan in Decke und schmeißt ihn in einen Fluß]
"Zack! Zwangseingebürgert"

19.11.08 07:23


Das 18. Jahr

Das 18. Jahr. Ich bin krank. Ich habe es schon früh gemerkt, vornehmlich, als ich von den Ursachen meines Krankseins darauf hingewiesen wurde. Manchmal meine ich es nicht zu merken aber kriecht mir Unzuverlässigkeit oder Nachlässigkeit und hernach Scham die Hautwände herauf, so bin ich mehr infantil als ich anders sein könnte. Ich würde mich gerne zusammenfalten zu mancher Zeit - und auch das erlaubt mir das Kranksein nicht. Ich werde seit einiger Zeit immer gemeiner sobald ich etwas erlerne, was über mich hinausgeht, also suchen die Fürsorger mir den Unterricht zu ersparen. Ich gewöhne mich daran, mich auf das Kranksein zu verlassen und die kleinsten Qualen zu genießen die sich mein Körper gelegentlich selbst zufügt, die ihm ein andermal aber auch zugefügt werden. Damit mein übermäßiges Kranksein nicht auffällt, schreibe ich jeden Morgen im Wartezimmer ein Attest, das mir der Arzt unterzeichnet, nachdem er mir Tabletten oder wahlweise Flüssigkeiten gegen den Grund verschrieben hat. Sonst verlasse ich kaum das Haus. In jenen Wänden muss sich niemand wehtun. Selbst zerbrochene Gläser sind noch weich und formbar und an manchen Tagen hoffe ich, in den Scherben zu ertrinken. Nur will ich nicht aufhören zu atmen, nicht mal mit Splitten im Hals und Gesicht. Ich nehme also Vorschriftsgemäß meine Medikamente ein um diesen Zustand zu ertragen. Ich lese, was auf den Packungsbeilagen streiche ich schließlich alles an, was mir geschieht und einmal im Monat bringen die Fürsorger sie zur Post. Ich darf dann im Auto mitfahren und meine augeschwemmten Augen sehen die des Fahrers im Rückspiegel. Aufmerksam betrachten sie meine Symptome. Aufgeplatzte Haut, wie Kirschblüten im Spätsommer. Er mustert sie mit ausgiebigem Interesse. Blüten. Wunden. Eigentlich mache ich das nicht. Und schon gar nicht bei fremden Leuten im Auto. Doch heute brauche ich Milch, Brot und Briefmarken. Die hinteren Scheiben sind abgedunkelt. Keiner hat ein Wort von dem Mädchen gesagt, neben dem ich jetzt sitze. Ich muss sie die ganze Zeit ansehen und das kommt mir vor, als würde es so erwartet. Sie ist so ruhig. Ich meine nicht still, sondern ruhig. Die Fahrt dauert lange. Man kann nicht nach draußen sehen und dieses Mädchen sitzt einfach da ohne ihre Gliedmaßen ineinander zu schlingen wie Mädchen es immer tun. Wie ich es tue. Ich sehe meine Hand, wie sie nach ihrer greift. Ihre rast an meinem Unterarm entlang. Sie hält Licht welches glänzt, bis ich nichts mehr sehen kann vor bunter Leuchtpunken. Weiße Glühkäfer stolpern über meine verzierten Wangen und toten Augen. Tränen. Sie brennen ihren Weg durch meine Haut, reißen sie auf. Sekunden. Aus meiner Haut bricht dasselbe Licht. Ich glaube zu ersticken. Zu platzen. Sie lächelt und plötzlich ist alles ganzstill, ganz Dunkel, die bedrohliche Helligkeit vergessen. Nur feuchte spuren blinder Tränen auf unversehrte Haut. Weiß und steif. Das Auto bleibt stehen, ich steige aus und trete in das müde Tageslicht, welches mich zu umgeben gewohnt war. Sie vergessen die Briefmarken für mich nicht, sagt das Mädchen neben mir so leise, dass ich aus dem Schlaf auffahre. An einem Finger zieht sie mich fort. Ich gehe mit ihr zu den Umschlägen, um eine Ecke, wo sie uns nicht sehen. Ich falte sie vorsichtig zusammen bis sie nicht größer ist als eine Postkarte und stecke sie ein. Ich spüre ihre Hand noch immer auf meinem Arm und ihre Füße in meinen, sie läuft so schnell sie kann, ich komme ihr nach und lasse sie nicht alleine ihren Sumpf durchschwimmen. Ich höre und Sehe nichts mehr, ihr Herz gräbt sich durch mein Handgelenk und alles, was wir sind wird von sauerstoffbeschlagenen Stimmen und Großstadtlärm zersetzt. Alleine steige ich ins Auto. Ich fahre noch viele Stunden lang umher von einer Stadt in die andere, bis sie ihr erstes Ufer sieht und langsam die Gesichter dieser Menschen liegen lässt.
9.7.08 18:36





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